Übungs Flyer aus meinen Coaching Sessions
Der Aha-Modus
Wie nutze ich Kritik und Vorwürfe konstruktiv?
Keiner mag Kritik, Vorwürfe, Unterstellungen und andere Du-Botschaften, (aber jeder verwendet sie selber). In der Regel nehmen wir sie persönlich und reagieren darauf mit Rechtfertigung, Abwehr, Gegenangriff, Rückzug oder Zumachen. Hiermit möchte ich eine andere, konstruktive Umgangsweise mit Kritik und Vorwürfen vorstellen: den so genannten „Aha-Modus“.
Dies ist eine innere Haltung, die auf Empfang und Neugier schaltet und sagt „Aha, so sieht sie/er das also! Interessant! Ich möchte gerne wissen wie sie darauf kommt! Vielleicht liegt ein Missverständnis vor oder eine Projektion oder es handelt sich um ein unglücklich ausgedrücktes aber vielleicht wichtiges Feedback, aus dem ich was lernen kann – über mich und/oder den anderen.“
Wenn mir also jemand sagt: „Wie kannst du nur so ein Blödsinn reden (machen)?“, schalte ich in den Aha-Modus und sage mir: Aha, so sieht sie das! Interessant! Wie kommt sie darauf? Und frage: „Wie genau meinst du das? Erkläre es mir bitte ruhig & sachlich, damit ich es besser verstehen kann.“ Der Andere wird also dazu eingeladen, es noch mal anders, nämlich idealerweise sachlich und konstruktiv auszudrücken. Und er fühlt sich gehört und ernst genommen.
Erfahrungsgemäß lösen sich mindestens 50 % der Streits so auf, weil ein Missverständnis oder eine Unbewusstheit dahinter stand. Sollte das nicht der Fall sein, geht es in die nächste Runde in der Form, dass ich sage: „Okay, ich hab dich gehört und (vielleicht) auch verstanden, darf ich dir meine Sicht darstellen?“
Dankesschaukel

Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit sind Dünger für jede Beziehung.
Dafür ist diese kleine Übung, die man 1 x pro Woche machen sollte, sinnvoll
und hilfreich.
Teil 1:
Ich teile meinem Partner mit, was mir in der letzten Woche positiv
aufgefallen ist, wofür ich dankbar bin, was mich gefreut hat.
Teil 2:
Ich teile meinem Partner mit, was mir leid tut, was ich bedaure, was ein Fehler war.
Teil 3:
Ich teile meinem Partner mit, was mein Leben bereichern und noch schöner machen würde.
Die „Schaukel“ geht hin und her beim jeweiligen Abschnitt und der Partner sollte nur kurz „Danke“ sagen nach jedem Feedback.
Giraffenstop
Wann immer ein Streit eskaliert, hat jeder von beiden die Möglichkeit einen „Giraffenstop“ (konstruktive Streitpause) zu fordern, d.h. man trennt sich vorübergehend räumlich für eine halbe bis eine Stunde (genaue Zeit vereinbaren). In dieser Zeit können die Emotionen sich etwas abkühlen und jeder kann sich zu folgenden Fragen Gedanken machen:
Was war der Auslöser des Konfliktes aus meiner Sicht?
Handelt es sich dabei um Fakten, Vermutungen oder um eine Interpretation?
Was war mein Anteil an der Eskalation?
Was tut mir leid? Was war ein Fehler?
Was nehme ich zurück? Was war eine Unterstellung?
Was war das Ziel bzw. die gute Absicht des anderen?
Was war das Bedürfnis des anderen hinter der Aussage/Tat?
Hat mich der Inhalt oder der Ton gestört?
Wenn es der Tonfall war, welche Botschaft habe ich gehört?
Was wünsche ich mir vom anderen?
Was bin ich bereit zu geben oder anzubieten, um den Konflikt zu lösen?
Das Gespräch sollte auf eine Stunde limitiert werden, damit es nicht wieder ausufert.
© David Luczyn ♢
Wer vor Wut außer sich ist, sollte besser erst mal in sich gehen

3 Fragen bei Wut und Ärger
Wenn etwas, dass jemand sagt oder tut bei Ihnen Wut oder Ärger auslöst, können Sie entweder wie gewohnt reagieren mit dem Risiko, den anderen zu verletzen und die Stimmung zu zerstören oder Sie halten kurz inne und stellen sich folgende drei Fragen:
1.) Ist es wirklich wahr, was ich denke, vermute oder unterstelle? Kann ich mir sicher sein? Nachfragen!
2.) Welchen (guten Grund) könnte der andere haben, für das, was er getan oder gesagt hat? Könnte ein Missverständnis vorliegen? Nachfragen!
3.) Lohnt es sich wirklich sich so darüber aufzuregen und deswegen einen Streit und Stimmungseinbruch zu riskieren? Besser abwarten und abkühlen, um dann sachlich und ruhig das Thema anzusprechen.
—————————————————————————–
Meine Philosophie
In jedem von uns – egal ob Angestellter, Selbständiger, Chef oder Sekretärin – steckt ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen. Konflikte, Spannungen und Probleme in Firmen und Teams haben immer auch mit diesem „(zwischen-)menschlichen Faktor“ zu tun. Fühlt sich der Mensch einbezogen und verstanden, ist fast jedes Problem lösbar und die Motivation in Hochform. Diese zumeist unbewusste Ebene bewusst und aus Mitarbeitern Menschen zu machen, ist meine Philosophie.
Oft werden viele zwischenmenschliche Probleme nicht an- und ausgesprochen. Es wird erwartet, dass man reibungslos funktioniert, egal wie. Im Einzelgespräch kann ich Ihnen helfen, Ängste, Blockaden, Ärger und Frustrationen in konstruktive Bahnen zu lenken, zu lernen sich besser auszudrücken und/oder auch sich besser durchzusetzen. Statt wertender Kritik könne Sie lernen, Ihre Bedürfnisse so auszudrücken, dass sie beim anderen ankommen und gehört werden.
Meine Angebote
Einzelcoaching bei:
Kommunikationsproblemen, Stress, Stagnation, Motivationsproblemen, hoher Fluktuation, Krisenmanagement, Teamkonflikten, Mobbing, Spannungen,
Visionssuche, Zielfindung, Veränderungsprozessen, Integration neuer Mitarbeiter, einfühlsame Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
- Einzel-Intensiv-Coaching
- Psychologische Beratung
- Telefoncoaching
- Coaching per Skype
- wingwave-Coaching
Außerdem: Coaching bei Problemen in der Partnerschaft, Lebenskrisen sowie Stress.
Es gibt für alles eine Lösung. Ich helfe Ihnen, sie zu finden.
Meine Qualifikationen
Studium und Abschluss als Diplom-Pädagoge an der Uni Frankfurt, Schwerpunkt „Neue Formen der Psychotherapie“ (Dipl.-Arbeit)
Praktikum an einer psychosomatischen Klinik.
Fortbildungen und Gruppenerfahrungen in unterschiedlichen therapeutischen Richtungen, u.a, Gestalttherapie, Gesprächstherapie, bioenergetische Körpertherapie, Hypnotherapie, Systemisches Coaching, Gruppendynamik, Moderationstraining, Gewaltfreier Kommunikation u.a.
Ausbildung zum NLP-Practitioner 1993 (bei Klaus Grochowiak)
NLP-Master Practitioner 1994
Fortbildung u.a. bei Richard Bandler, John Grinder, Chris Hall
Eigene Praxis für NLP, Einzelsitzungen und Coaching seit 1994
Heilpraktiker für Psychotherapie seit 1998
Ausbildung zum Trainer in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg 2005
Ausbildung zum wingwave-Coach 2009

Referenzen
Referen
Referenzen
- Gillette Holding
- Clifford & Chance
- Robinson-Club / TUI
- Bodywell GmbH Frankfurt,
- Jugendclub Goldstein und Höchst (Caritas) >> Referenz
- Schule für Fitness & Ernährung
- Human Network GmbH u.a.

